Der Gebäudeblock wurde 1922/23 errichtet. Das von vier Straßen gefasste Areal umfasst 18 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 108 Wohneinheiten. Die dreigeschossigen Bauten mit Walmdächern bilden eine geschlossene, trapezförmige Blockrandbebauung um einen großzügigen Innenhof mit Mietergärten. Rücksprünge einzelner Hauszeilen lockern die Bauflucht auf und gliedern die Anlage räumlich.
Städtebauliche Struktur und Architektur nehmen Bezug auf barocke und klassizistische Vorbilder. In den plastisch ausgearbeiteten Hauseingängen und der kräftigen, rötlich-ockerfarbenen Fassadenfarbigkeit zeigt sich hingegen die expressive Formensprache der frühen 1920er Jahre. Die Anlage steht einschließlich Vorgärten und Innenhof als Ensemble von besonderer baugeschichtlicher und ortsbildprägender Bedeutung unter Denkmalschutz.
Im Auftrag von Hausverwaltung und WEG-Beirat werden in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde verschiedene Bereiche instand gesetzt und neu geordnet. Die Maßnahmen umfassen die Sanierung der straßen- und hofseitigen Sockelzonen einschließlich der Kellerfenster, den Neubau mehrerer Hauseingangstreppen, die Neuordnung und Erweiterung der Müllstandorte in Abstimmung mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) sowie die Instandsetzung der Treppenhäuser.